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Projekt anfragen

Branche · Handwerk

Aufträge sind da. Bewerbungen fehlen.

Handwerksbetriebe brauchen selten mehr Anfragen. Sie brauchen die richtigen — und Fachkräfte.

Zuerst angehen

  1. Telefonnummer und Anfrage am Handy in einem Griff erreichbar
  2. Einzugsgebiet ausdrücklich benennen
  3. Karriereseite mit echten Stellen und kurzem Bewerbungsformular

Ausgangslage

Wie es meistens aussieht.

Die meisten Handwerksbetriebe in Vorarlberg haben genug Arbeit. Das Problem ist nicht die Auftragslage, sondern die Zusammensetzung: zu viele kleine Anfragen, zu wenige, die zum Betrieb passen, und fast keine Bewerbungen.

Trotzdem sieht die Website aus, als ginge es um Kundengewinnung: Leistungsliste, ein Foto vom Firmengebäude, ein Kontaktformular. Der Bereich mit dem größten Hebel — offene Stellen — steht als PDF im Fußbereich, falls überhaupt.

Dazu kommt ein zweites Muster: Die Seite ist am Handy mühsam, obwohl fast jede Anfrage von dort kommt. Telefonnummer nicht antippbar, Bilder zu groß, Formular zu lang.

Typische Fehler

Was auf diesen Websites regelmäßig schiefgeht.

Nichts davon ist böser Wille. Es fällt nur niemandem auf, weil man die eigene Seite nie so liest wie ein Kunde.

01

Das Einzugsgebiet steht nirgends

Ein Betrieb aus Lustenau fährt selbstverständlich nach Götzis. Auf der Website steht das nicht, also fragt aus Götzis niemand an.

02

Keine echten Bilder

Stockfotos von fremden Baustellen sind erkennbar und wirken gegenteilig. Drei echte Fotos vom eigenen Team schlagen dreißig gekaufte.

03

Bewerbung nur per PDF

Wer eine Stelle sucht, macht das abends am Telefon. Ein Formular mit vier Feldern bekommt Bewerbungen, ein PDF-Download bekommt keine.

04

Anfragen ohne Information

Ein Formular mit „Name, E-Mail, Nachricht“ erzeugt Rückfragen. Zwei zusätzliche Felder — Ort und Art des Vorhabens — sparen ein Telefonat je Anfrage.

Anforderungen

Was die Website deshalb können muss.

Für den Daumen gebautTelefonnummer antippbar ganz oben, Formular kurz, Ladezeit auch im Mobilfunknetz auf der Baustelle brauchbar.
Karriereseite als eigener BereichKonkrete Stellen mit ehrlicher Beschreibung, Fotos vom tatsächlichen Betrieb, Bewerbungsformular mit Datei-Upload. Kein Karriere-Kauderwelsch.
Referenzen mit OrtZehn abgeschlossene Arbeiten mit Ortsangabe belegen Erfahrung und Einzugsgebiet gleichzeitig. Das ist gleichzeitig die beste lokale SEO-Maßnahme.
Google-Profil gepflegtFür Handwerk ist die Kartenansicht oft wichtiger als die Website. Kategorien, Fotos und Öffnungszeiten müssen dort stimmen.

In dieser Reihenfolge

  1. Telefonnummer und Anfrage am Handy in einem Griff erreichbar
  2. Einzugsgebiet ausdrücklich benennen
  3. Karriereseite mit echten Stellen und kurzem Bewerbungsformular
  4. Referenzen mit Ort und echten Fotos
  5. Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen

Ehrlich gesagt

Eine Website macht aus einem überlasteten Betrieb keinen entspannten. Was sie kann: die falschen Anfragen abfangen, bevor sie zum Telefonat werden, und Bewerbungen von Leuten bringen, die sonst nie angerufen hätten.

Website für Handwerk?

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